Jiu Jitsu mit dem Quellcode
Einfache Versionskontrolle mit jj
Wollen wir mehr Leute, die an Open Source mitarbeiten? Ja klar! Aber da ist schon das erste Hindernis: git. Um git produktiv zu nutzen, muss man viele Konzepte lernen — den Index, Branches, Commits, Rebases und eine Vielzahl inkompatibler Workflows. Wenn mal was schiefgeht, ist der Rat oft alles zu löschen und von vorne anzufangen.
Aber es geht auch einfacher: Ju-Jutsu (jj) ist eine neue Versionsverwaltung, die mit minimalen Konzepten auskommt und leicht zu lernen ist. (Bei mir hat es gerade mal einen Nachmittag gedauert, um mich in jj zurechtzufinden!)
jj ist auf das Entwickeln an einem zentralen Repo optimiert. Als Storage-Format benutzt es git — man kann seinen Klon einfach zu jj „upgraden“, ohne dass die anderen Developer das auch müssen. Da jede Aktion sicher rückgängig gemacht werden kann, gibt es keine Sackgassen mehr. Und Branches brauchen keine Namen, so kann man kinderleicht auch mal etwas einfach ausprobieren.
In diesem Talk möchte ich euch jj als Versionskontrolle kurz vorstellen und vorführen, wie entspannt Versionskontrolle sein kann.